Der Value Based Medicine-Ansatz stellt Patient:innen in den Mittelpunkt und basiert auf einer ganzheitlichen Betrachtung der Person und ihrer Lebensumstände. So werden Wert und Erfolg einer Behandlung nicht mehr allein an medizinischen Parametern gemessen, sondern berücksichtigen auch Erwartung und Beurteilung der gewonnenen Lebensqualität aus Sicht der Patient:innen. Patientenindividuelle Faktoren, z.B. die Lebensumstände und das Schmerzempfinden, werden in die Behandlungsplanung einbezogen, weil sie Einfluss auf den langfristigen Behandlungserfolg haben. Wenn diese patientenindividuellen Daten allen an der Therapie beteiligten Care Providern zur Verfügung stehen, lassen sich Therapien stärker auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Patient:innen zuschneiden und Informationslücken, z.B. zwischen Klinikärztinnen und -ärzten und ambulanter Versorgung, vermeiden.
Die Qualität in der Gesundheitsversorgung und die Effizienz der Behandlung steigen. Durch die Effizienzsteigerungen können langfristig kürzere Behandlungszeiten erreicht werden und damit indirekt auch eine kostenoptimierte Gesundheitsversorgung.